Dr. Robert Atkins erreichte mit seiner sehr speziellen Ernährungsform genau, dass was viele Anwender möchten: Abnehmen ohne Kalorien zu zählen und dauernder Verzicht. Dazu ist man noch sehr lang satt und die Heißhungerattacken bleiben auch aus.
Hierzulande wird diese Methode in einer etwas abgewandelten Modifikation zur Behandlung von Diabetes, Epilepsie und Krebs eingesetzt. Eigentlich kann diese Ernährung doch dann gar nicht so schlecht sein.
Doch wie ist das möglich das darüber so wenig bekannt ist und vor allem die Vorteile dieser Methode eiskalt verschwiegen werden?

atkins diät

Was ist die Atkins Diät?

Die Atkins Diät ist eine Low-Carb-Diät die auf Fett als Hauptenergieträger setzt und damit viele Vorteile mit sich bringt.
Die Nährstoffverteilung unserer westlichen Ernährung sieht wahrscheinlich auch bei dir so aus:
– 50 – 55% Kohlenhydrate
– 25 – 30% Eiweiß
– 15- 20% Fett

Herr Atkins machte die bahnbrechende Entdeckung das unser Körper gar keine Kohlenhydrate benötigt um gesund und leistungsfähig zu sein. Es gibt sogar einige Nachteile die bei zu hohem Kohlenhydratkonsum auftreten können.
Der amerikanische Arzt entwickelte ein neues Diätkonzept das allen bisherigen Erkenntnissen und Empfehlungen zu strotzen begann mit einer total verdrehten Lebensmittelzusammensetzung. Viel Fleisch und Fisch soll auf dem Speiseplan stehen in ungeheuren Mengen so viel du nur essen kannst.
Das bedeutet im Detail:
– 5% Kohlenhydrate
– 20 – 25% Eiweiß
– 70 – 80% Fett

Gewicht Abnehmen mit Low Carb: So funktioniert’s

Die Kohlenhydrate werden in der Diät fast komplett gestrichen. Genau darin liegt auch der große Vorteil im Vergleich zu anderen Diäten.
Unser Organismus kennt zwei unterschiedliche Möglichkeiten Energie aus der konsumierten Nahrung zu gewinnen. Der normal und weitverbreitete Glucosestoffwechsel sowie die unter unseren Vorfahren vorherrschende Methode des Fettstoffwechsels der Atkins Diät.

Durch das Nichtvorhandensein von Glucose aus der Nahrung benötigt der Körper eine alternative Energiequelle die er im Fett vorfindet. Laut Dr. Eric C. Westman sind die Kraftwerke unserer Zellen, die Mitochondrien, speziell für einen Fettstoffwechsel gebaut. Fett kann direkt in den Energiekreislauf aufgenommen und genutzt werden. Glucose hingegen muss in einem extra Schritt umgebaut werden damit dann daraus Energie gewonnen werden kann.

Durch diesen Umweg ist der Kohlenhydratstoffwechsel weitaus ineffizienter als der Fettstoffwechsel da hierbei die Fettsäuren direkt verwertet werden können.
Unsere Verdauung hat sich innerhalb von 14 Tagen umgestellt und beginnt dann sogenannte Ketonkörper zu produzieren. Ketokörper werden in der Leber produziert bzw. abgebaut, wenn nicht mehr genug Glucose zur Deckung der benötigten Energie zur Verfügung steht. Dieser Zustand wird Ketose genannt und tritt immer dann ein wenn über einen längeren Zeitraum keine Kohlenhydrate über die Nahrung aufgenommen werden.

Dieser Zustand ist nicht wie fälschlicherweise angenommen ein Hungerzustand, sondern lediglich ein Mangel an Glucose der durch eine Alternative, nämlich Fett (aus der Nahrung und Körperfett), gedeckt wird.
Als Glucoseersatz werden die Ketonkörper in die Blutbahn geschickt und gelangen an so an ihren Wirkungsort zur Versorgung des Körpers mit Energie.

Die Ketonkörper haben folgende positive Eigenschaften:
1. Sie schützen deine Muskeln in einer kalorienreduzierten Diät besser als eine High-Carb-Diät
2. Ketokörper wirken entzündungshemmend und sind damit balsam für deine Gesundheit, Gelenke und Immunsystem
3. Du bist länger satt und die Heißhungerattacken bleiben aus

Deswegen ernährst auch du dich falsch

Die fettreiche Ernährung und damit artgerechte Ernährung unserer Vorfahren war der ideale Zustand unseres Körpers.
Unser Gehirn kann bis zu 80% seines Energiebedarfs aus Ketokörpern beziehen und die restlichen 20% werden aus der Umwandlung von Eiweiß in Glucose gestillt. Alle überschüssigen Ketonkörper werden abgeatmet und mit dem Urin ausgeschieden.

Es besteht bei gesunden Menschen also keinerlei Risiko dieser Ernährungsform nachzugehen. Es ist sogar empfehlenswert in einer leichten Ketose zu leben da die beschriebenen Vorteile den Nachteilen ganz klar überwiegen. Der einzige Nachteil besteht im größeren Aufwand entsprechende Gerichte zu kochen.
Die westliche Küche kocht viel und gern mit Kohlenhydraten sodass hierbei ein etwas größerer Rechercheaufwand nötigt ist.
Die Urmenschen ernährten sich hauptsächlich von Fleisch, Fisch, Früchten und Samen. Diese Codierung für die „artgerechte Nahrung“ steckt nach wie vor in unserem Körper.
Die Menschen vor uns haben sich über Jahrtausende auf diese Art ernährt. Erst seit dem die Weltbevölkerung überhandnimmt musste ein neuer billiger Rohstoff erschaffen werden der am besten auch noch schnell nachwächst. Durch den Ackerbau gelang das Kunststück und die „ärmeren“ unter uns konnten billig die Kohlenhydratreiche Nahrung nachkaufen und sich ernähren.
Der Codex Alimentarius bestimmt welche Lebensmittel in unseren Supermärkten landen und beeinflusst damit auch indirekt unsere Gesundheit. Da hierbei fast gentechnisch veränderte Lebensmittel auf dem Speiseplan stehen die uns mehr Schaden als Nutzen wird natürlich totgeschwiegen.
Schau dir deswegen auf jeden Fall das folgende Video bis zum Ende an damit auch du genau Bescheid weißt welches Unheil mit uns getrieben wird.