mineralerdeSchon die Dinos aßen regelmäßig absichtlich Steine. Sie kauten natürlich nicht auf ihnen rum. Die steine lieferten viele wichtige Mineralien, die die Organismen in großen Mengen benötigten und trugen außerdem positiv zur Verdauung bei, dienten quasi als eine Art „schwerer Ballaststoff“.

Auch bei vielen, vielen anderen Tierarten in der uns bekannten Fauna fand man Steinchen und Erde im Magen. Dies scheint instinktiv bei den Tieren verankert zu sein, wie Katzen, die Gras essen oder Vögel, die in den Süden ziehen.

Was ist nun Zeolith?

Zeolith ist eine dem Menschen seit jahrtausenden bekannte Mineralerde. Geologisch gehört es zu den Gerüstsilikaten und ist somit vulkanischen Ursprungs.

Die Erde sieht grün-gräulich aus und schmeckt fast komplett neutral, keinesfalls aufdringlich oder unangenehm und kann bedenkenlos in jeglicher Art als Pulverform konsumiert werden.

Wogegen kann Zeolith helfen?

Die wertvollen Mineralien, die in großen Spuren enthalten sind, sind aber nicht die Hauptsache für die Beliebtheit der Heilerde. Durch seine enorme Aufnahmefähigkeit indem es Stoffe bindet, ist das Einsatzgebiet besonders groß. Wird dem Zeolith Wasser hinzugefügt, gibt es Wärme ab. Dies ist besonders angenehm, wenn die Heilerde als Paste auf die Wunde aufgetragen wird und beschleunigt die Heilung besonders von Schürfwunden und vermindert die Entstehung von Narbengewebe

Auch bei diversen Hautbeschwerden, wie Pilzen und anderen Infektionen soll Zeolith helfen. Doch besonders die orale Aufnahme wirkt außerordentlich entschlackend.
Dabei nimmt die Erde unter anderem Folgende Stoffe auf:

  • Diverse Gase
  • Feuchtigkeit, zum Beispiel überschüssige Säure
  • Ammonium
  • Petrochemikalien
  • Schwermetalle, wie zum Beispiel Blei oder Quecksilber
  • Radioaktive Elemente
  • verschiedene Gifte

Zeolith hilft also dem Körper dabei mit Giften umzugehen. Besonders erfolgreich kann die Heilerde gegen Sodbrennen oder Verdauungsbeschwerden, wie Durchfall helfen.

Auch Gegen Schuppenflechte kann man die Erde einsetzen, einfach mit mildem Shampoo vermengt beim duschen schön einmassieren bringt bei regelmäßiger Anwendung deutliche Besserung mit sich.

Eine kleine Menge der Zahnpasta beigegeben entfernt ein wenig Zahnstein und nimmt außerdem Schadstoffe auf und kann gegen Mundgeruch in Kombination mit einer Munddusche helfen.

Wenn man plötzlich an einer Erkältung erkrankt bringt die dreimalige Einnahme von Zeolith in Form von zwei Esslöffeln einen enormen Schub in der Besserung. Einmal in den täglichen Alltag integriert, ist die Heilerde nicht mehr wegzudenken, weil Sie so einfach zu verwenden ist und dennoch so viele Vorteile bietet

Aber wie wirkt Zeolith, wenn es so viel kann?

Das Grundprinzip wird in der Physik Ionenaustausch genannt. Dieser ist dem Stoff ermöglicht, da er besonders große starke Ladungskräfte aufgrund seiner großen Oberfläche besitzt. Der Zeolith ist somit in der Lage lebenswichtige Mineralstoffe, wie Magnesium oder Zink abzugeben.

Im Gegenzug nimmt die Erde Gifte, Flüssigkeiten und Gase auf. Durch Mikrofeine Poren und Kanäle ist die Oberfläche des Zeoliths so unheimlich hoch. Ein Gramm kann dabei bis zu 1000m² an gesamter Oberfläche besitzen, was viel Platz für chemische Reaktionen lässt.

Ursprung des Zeolith

Das meist aus vulkanischem Tuffgestein stammende Zeolith besteht zum Großteil aus Silizium- und Aluminiumverbindungen. Die Erde bildet offene, dreidimensionale, wabenähnliche Kristallstrukturen, was zu der großen Oberfläche führt.

Zeolith gibt es mittlerweile überall im Internet günstig zu erstehen, alternativ ist es im Reformhaus oder Apotheke erhältlich. So manch einer hat Sie auch schon im gut sortierten Supermarkt gesichtet.